Die Geschichte der DJK Ellwangen bis 1980 in aller Kürze

Von 1922 bis 1934 bestand in Ellwangen ein sehr aktiver DJK-Sportverein. Das „Dritte Reich“ machte diesem Verein ein Ende. Viele seiner Mitglieder, die ihren Sport – vor allem Fußball – weiterbetreiben wollten, mussten damals den Verein wechseln.
Leider sind uns aus dieser ersten DJK-Zeit in Ellwangen fast keine Unterlagen erhalten geblieben. Vermutlich wurden diese damals beschlagnahmt.

Ab 1949 war es wieder erlaubt, DJK-Vereine zu gründen.
In Ellwangen versuchten dieses damals Karl Heusel und Franz Brenner.

Da aber auf frühere Mitglieder nicht zurückgegriffen werden konnte und aus dem „katholischen Lager“ wegen eigener Sportpflege keine Resonanz kam, scheiterte dieser erste Gründungsversuch.

Anfang September 1956 startete Sepp Brenner und Franz Brenner einen erneuten Anlauf, die DJK Ellwangen zu gründen. Es war die Zeit in der gerade das Waldstadion neu eingeweiht wurde.
In der Weinstube Brenner fanden die ersten Vorbesprechungen statt.

Am 02.November 1956 war die Gründungsversammlung der DJK in der Gaststätte Wilder Mann, wobei von 39 anwesenden Teilnehmer 31 sofort Ihren Beitritt erklärten. Die Gründungsabteilungen waren Fußball und Tischtennis.

Gründungsmitglieder waren:

Biber Eberhard
Bräuer Anton
Bräuer Heinrich
Brenner Franz
Brenner Hariolf
Brenner Josef
Brenner Peter
Eiberger Albert
Haaf Alois
Hannes Hermann
Häußler Harald
Helmle Anton
Helmle Edmund
Hörmann Paul
Humpf Johannes
Jakob Josef

Knecht Hans
Knecht Josef
Krämer Max
Mai Otto
Matt Bernhard
Mäule Fritz
Mäule Paul
Mäule Peter
Prochaska Raimund
Rief Josef
Schnepf Reinhold
Sieber Rolf
Stelzle Anton
Wöhrle Hermann
Weber Sepp

 

Und so nahm die Erfolgsgeschichte Ihren Lauf.

Die ersten Trainingseinheiten im Fußball fanden in der Buchenberghalle statt. Tischtennis wurde im Saal des Jeningenheims trainiert.

1958 wurde die Frauensportgruppe gegründet unter der Leitung von Hilde Stelzle. Auch der damalige Sportlehrer Arthur Mitosinka brachte neue Impulse und den Verein sportlich weiter voran.

1965 wurde der DJK zum zweitgrößten Verein der Diözese.

1966 wurde das DJK Banner geweiht. Auch wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ein Schwimmkurs angeboten.

1967 war der DJK der mitgliedsstärkste Verein in der Diözese.
Die Volksläufe erfreuten sich eines riesigen Zuspruchs, 1969 zählte man beim Apollo-Volksmarsch 8000 Teilnehmer

1970 wurde Pfarrer Patriz Hauser geistlicher Beirat unserer Sportgemeinschaft

1973 wurde das Freizeitzentrum Wagnershof eröffnet. Trägervereine sind DJK-Kolping-BDKJ. Als Initiator sei Franz Brenner erwähnt.

1977 Gründung der Leichtathletik Startgemeinschaft. Auch wurde die Abteilung Sportakrobatik gegründet. Patriz Hauser wird geistlicher Beirat des DJK Diözesanverbandes.

1977 Gründung der Taekwondo Abteilung.

1978 Gründung der Schachabteilung.

1979 wurde das Vereinsheim auf dem Wagnershof eingeweiht.

1980 Gründung der Judo- und Schwimmabteilung.