Tennis

Rückblick 2017

Liebe DJK Freundinnen/-freunde,

die Tennisabteilung darf Euch einen Rückblick auf die vergangene Saison und einen Ausblick auf die kommende Runde geben.

Derzeit haben wir 195 Mitglieder, wobei wir einige Jugendliche dazugewinnen konnten. Unsere turnusmäßige Jahreshauptversammlung fand bei guter Beteiligung am 9. April 2017 im Vereinsheim statt. Die Plätze waren dank unseres Platzwartes Manfred Schühle und seinem bewährten Team bereits ab 25. April 2017 bespielbar. Die offizielle Eröffnung mit traditionellem Weißwurstessen fand am 29. April statt. Die Bewirtung bei vollem Haus hatten Johanna und Anton Köppel übernommen. Die Rundenspiele konnten ab 6. Mai 2017 reibungslos durchgeführt werden. Näheres, auch einen Ausblick auf die kommende Spielzeit, siehe Bericht unseres Sportwartes Reinhard Eiberger.

Unsere Abteilung war beim DJK Familientag am 2. Juli für den Getränkeausschank zuständig. Am 13. August fand unser Schleifchenturnier bei gutem Wetter und zahlreicher Beteiligung statt. Zum wiederholten Male veranstalteten Steffen Kühn und Frank Weiser ein Tennis-Feriencamp vom 14. bis 18. August 2017 mit vielen interessierten Jugendlichen auf unserer Anlage auf dem Wagnershof.

Am 15. September waren unsere Tennisplätze Austragungsort für das Behördenturnier der Sportgruppe des Landratsamtes Ostalb mit Bewirtung durch uns.

Das Highlight im vergangenen Jahr war der Bau eines Gerätehauses mit Aushub am 29. August und Fertigstellung am 10. Oktober 2017 durch unsere Senioren.

Unseren Jahresabschluss feierten wir beim Kachelessen am 26. November im „Grünen Baum“ in Stocken.

Bericht Technischer Leiter

Ich möchte euch einen kurzen Überblick über die Tätigkeiten der vergangenen Saison geben. Wie immer in den letzten Jahren haben wir mit unserer bewährten Mannschaft aus Senioren die Plätze in Eigenregie hergerichtet. Diese Arbeiten dauerten von Mitte März bis Anfang April. Wie umfangreich und schwer diese Tätigkeiten sind, habe ich euch schon oft geschildert. Deshalb möchten wir euch unsere Anerkennung aussprechen und auch herzlich dafür danken.

Leider stellte sich nach Inbetriebnahme der Wasser[-]versorgung ein Frostschaden an einer Wasser[-]leitung im Haus und an der Sprinkleranlage auf den Plätzen heraus. Dieser wurde fachmännisch unter Mithilfe von unseren Spezialisten Anton Köppel und Günther Hald behoben. Die Damen der Abteilung haben in einigen Einsätzen das Herbstlaub um die Plätze entfernt, die Hecke zurückgeschnitten und auch das Tennishaus gereinigt. Für all diese Tätigkeiten wurden insgesamt 321 Stunden aufge[-]wendet.

Dank all dieser fleißigen Helfer konnten die Plätze schon am 25. April für den Spielbetrieb freigegeben werden.

Unser neuer Hausmeister Roland Beck sorgte mit seinen Mitarbeitern dafür, dass die Tennisanlage über die gesamte Saison immer in einem hervorragenden Zustand war. Er hat Konrad Bahle abgelöst, der über lange Jahre diesen Posten inne hatte und sich letztes Jahr endgültig in den Ruhestand verabschiedete.

Namentlich erwähnen möchte ich auch Günther Hald. Ohne ihn könnte ich die ganzen Arbeiten im Haus oder an der Anlage nicht stemmen.

Nach einer fast problemlosen Saison haben dann die Senioren Ende Oktober die Anlage wieder abgeräumt und winterfest gemacht.

Nach langer Planungsphase und noch heißeren Diskussionen haben wir dann im Herbst endlich unser neues Gerätehaus realisiert. Auch hier haben wir sehr viele Eigenleistungen eingebracht. Insgesamt wurden bisher 184 Stunden dafür aufgewendet. Es muss aber noch der Außenbereich gepflastert und die Terrasse erweitert werden. Sobald die Witterung es zulässt wird dort weitergebaut. In der Scheune des Wagnershofs haben wir einen abschließbaren Bereich abgetrennt, in dem unsere sperrigen Gerätschaften gelagert werden. Auch dafür wurden 37 Stunden gebraucht.

Ich möchte mich nun persönlich und auch im Namen der Abteilung bei allen Helfern sehr herzlich bedanken, die dazu beigetragen haben, einen reibungslosen Spielbetrieb zu ermöglichen.

Erwähnen möchte ich auch noch das Versicherungsbüro der Württembergischen Versicherung von Markus Wieser. Die Familie Wieser hat uns eine neue Tennisplatzblende gespendet. Dafür herzlichen Dank!

Manfred Schühle

Bericht Sportwart

Winter 2016/2017:[nbsp] Die Abteilung hatte in dieser Saison bei den Aktiven die bereits im Sommer 2016 erfolgreiche Meistermannschaft am Start. Trotz einiger knapper Begegnungen belegten unsere Herren am Ende souverän den ersten Platz. Das bedeutete den Aufstieg in die Bezirksstaffel 2. Am Spielgeschehen beteiligt waren Marc Häussler, Christian Müller, Steven Saur, Moritz Wirth, Maximilian Julius und Markus Neumann. Herzlichen Glückwunsch!

Für Sommer 2017 meldeten wir insgesamt eine Aktiven- und vier Seniorenmannschaften. Nach der sehr guten Bilanz von 2016 taten sich unsere Mannschaften im letzten Jahr recht schwer. Bei den Senioren bildeten die Herren 60 punktgleich mit Fichtenau und Ellenberg das Schlusslicht in der Staffelliga Gr. 100.[nbsp] In der Bezirksklasse 1 waren die Herren 50 von einigem Verletzungspech geplagt, fanden sich aber am Ende in der ersten Hälfte der Tabelle wieder. Die Herren 40 starteten 2016 erstmals als 4er Mannschaft und belegten trotz eines Fehlstarts in der Bezirksstaffel 2 einen guten 3. Platz. Bei den Aktiven traf unsere Herrenmannschaft nach dem Aufstieg in die Kreisklasse 2 auf neue Herausforderungen, konnte sich dann aber doch mit dem vorletzten Platz in dieser Klasse behaupten.

Wie die letzten Jahre meldeten wir zusammen mit Hüttlingen eine Seniorenmannschaft Damen 50. Nach dem Aufstieg 2016 startete diese erstmals in der Verbandsliga. Hier traf man wie erwartet auf äußerst starke Teams und konnte trotz glücklosem Spiel – drei Begegnungen gingen mit 4:5 verloren – den Wiederabstieg verhindern.

2018 haben wir erneut eine Herrenmannschaft bei den Aktiven und 4 Seniorenmannschaften gemeldet. Neben den Herren 40, den Herren 50 (ab sofort als 4er), und den Damen 50 (als 4er Spielgemeinschaft mit Hüttlingen) geht auch wieder eine Damen 40 Mannschaft – verstärkt durch drei Neuzugänge – ins Rennen. Die Mannschaft Herren 60 tritt 2018 nicht mehr an.

Ich wünsche allen Spieler/-innen spannende Begegnungen und viel Erfolg.

Reinhard Eiberger

Bericht Jugendwart

Der Sommer 2017 war vom Neuaufbau geprägt. Da die Junioren altershalber nicht mehr in dieser Klasse spielen konnten und unsere jüngsten Spielerinnen und Spieler noch nicht so weit waren, um sich bei den Rundenspielen zu beteiligen, war erstmals keine Jugendmannschaft im Spielbetrieb.

Im Wintertraining waren es so auch nur 2 Gruppen, die unter der Anleitung unserer Trainer Frank Weiser und Max Julius ihre Technik und Taktik verbessern wollten. Im Laufe des Sommers gelang es, weitere Kinder für den Tennissport zu begeistern, so dass wir jetzt wieder auf dem Weg sind, im Sommer 2018 eine Knabenmannschaft in den Wettbewerb zu melden. Im Winterhalbjahr sind wir, da das Tennisparadies geschlossen wurde, in der Halle vom ellVida Fitness Center. 4 Gruppen versuchen im 14tägigen Wechsel ihre Vorhand- und Rückhandschläge genauso wie ihre Taktik in spielerischen Formen zu verbessern.

Michael Stock

Für die neue Saison wünsche ich allen passiven und aktiven Tennismitgliedern viel Gesundheit und Spaß bei den Spielen, unserer Abteilung eine erfolgreiche Weiterentwicklung.

Anneliese Muck

Abteilungsleiterin

Geschichte der Tennisabteilung

Seit 1984 wird Tennis auf dem Wagnershof gespielt. In der von den Erfolgen von Boris Becker und Steffi Graf hervorgerufenen Tenniseuphorie wuchs bei einigen Tennisbegeisterten der Plan, eine eigene Tennisabteilung zu gründen.

Bereits 1982 wurde von ein paar DJK’lern die Idee geboren, auf eigenem Platz Tennis zu spielen. Eine Möglichkeit Tennisplätze zu bauen, schien das Gelände des Wagnershofs zu sein. Dies bedeutete natürlich mit den Verantwortlichen des Trägervereins, also der DJK, der Kolpingsfamilie und dem Wagnershofverein selbst zu verhandeln und diese dafür zu begeistern. (www.Wagnershof.de). Der Wagnershof ist ein Freizeitgelände, welches vom Trägerverein vom Land gepachtet ist.

Die so gereifte Idee wurde dann in der damaligen Weinstube Brenner interessierten DJK’lern vorgestellt und in Josef Wetzstein war auch ein Verantwortlicher gefunden worden, der am 28.01.1983 zur Gründungsversammlung auf dem Wagnershof eingeladen hat. Er wurde bei der gut besuchten Versammlung dann auch zum Abteilungsleiter gewählt. Bereits im Frühjahr und Sommer, also noch vor dem Platzbau, wollten 38 Sportler in einem 1. Tenniskurs in der Sporthalle in Schrezheim sich mit Vorhand, Rückhand, Aufschlag, Lob usw. vertraut machen. Im September wurden nochmals 20 Sportler in einem Kurs ausgebildet.

Die Planung für 2 Plätze wurde zügig durch das Architekturbüro Brenner abgewickelt. Am 15. Juni 1983 konnte der lang ersehnte Spatenstich zum Bau von 2 Tennisplätzen vollzogen werden. Welch ein Glücksgriff der damalige Abteilungsleiter Josef Wetzstein war, wurde bei den ersten Baumaßnahmen ersichtlich. Von seinem Fachwissen als Bauingenieur in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Brenner profitierte die Abteilung enorm. Innerhalb von 14 Tagen wurden die Plätze von einer Baufirma erstellt. Selbstverständlich war auch die Mitarbeit der anderen Tennisspieler gefragt, z.B. bei der Errichtung der Zäune, beim Aufräumen und, und, und.

Am 13. August 1983 wurden die Plätze für den Spielbetrieb freigegeben. Nach der Weihe am 3. September durch Dekan Hauser wurden die Plätze offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Noch im Oktober wurden die 1. Vereinsmeisterschaften ausgetragen. Im darauffolgenden Jahr waren 165 aktive Mitglieder gemeldet. Bei der gezeigten Spielfreude waren die 2 Plätze ständig belegt und die Wartezeiten enorm.

Die Abteilung blühte durch Vereinsmeisterschaften, Schleifchenturnier und Jugendspiele sichtlich auf. Eine Erweiterung war unumgänglich. 1985 wurde der dritte Platz gebaut. Die Teilnahme an der Verbandspielrunde ließ die Abteilung weiterwachsen. Drei weitere Plätze konnten so im Jahre 1991, ebenfalls in Zusammenarbeit des „Hausarchitekten“ Josef Brenner mit dem Abteilungsleiter und seinem bewährten Team, eingeweiht werden. Nach dem Tennisspielen saß man ungemütlich in der Garage beieinander und geduscht wurde zuhause.

Der Bau eines Umkleidehauses mit sanitären Anlagen musste sich logischerweise anschließen. Bereits 1992 wurde dies in Angriff genommen. Nach diesem Kraftakt konnte der langjährige Abteilungsleiter J. Wetzstein die Leitung an Klaus Tirpak übergeben. Ohne große fremde Hilfe -abgesehen von den Zuschüssen des WLSAB-, wurde alles selbst gebaut und finanziert. Dies ging nur mit persönlichem Engagement aller Mitglieder. Um die finanzielle Belastung auf einem erträglichen Maße zu halten, wurden von zahlreichen Mitgliedern zinslose Darlehen zur Verfügung gestellt und später wurde teilweise auf eine Rückzahlung verzichtet. So gelang es bis zum 20jährigen Jubiläum im Jahre 2004 schuldenfrei zu sein.[nbsp]

Nach 15 Jahren Abteilungsleitung konnte Klaus Tirpak im März 2007 eine funktionierende gut aufgestellte Abteilung an Anneliese Muck übergeben.

Sorgenkind ist zur Zeit der Nachwuchs. Jugendliche und junge Erwachsene sind in der Minderheit und wären gern gesehene Gäste.